Lauter gute Vorsätze…

„These are my new year’s resolutions…“ So begann das geheime Tagebuch von Adrian Mole, 13 3/4 Jahre alt. Eine Kommilitonin empfahl es mir  in meinen ersten Anglistikstudienjahren. Ein herrliches Jugendlichenbuch von Sue Townsend, gespickt mit Geschichten von jugendlicher Schwärmerei, erster Liebe und dem alltäglichen Wahnsinn in der Schule und in der eigenen Familie – es ist sogar als Theaterstück auf die Bühne gebracht worden. Da Adrian Mole auch Buch darüber führt, was für Bücher er liest, habe ich durch ihn viele interessante Lesetipps zur englischen Literatur erhalten, Klassiker, Philosophen, Emanzen – alles dabei. Sehr empfehlenswert, warum denke ich heute gerade an ihn?

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Die Wunschfee – oder vom richtigen Wünschen

Kennen Sie Ihre Wünsche genau? Was würden Sie sich denn von der Wunschfee wünschen, wenn Sie genau einen Wunsch frei hätten? Was, wenn Sie nicht nur 10 Sekunden nachdenken dürften, sondern mehrere Minuten?

Neulich erhielt ich eine Einladung zu einer Veranstaltung mit einer Wunschfee. Es war zu Gast der Swami Soundso, der einen Heilsegen geben würde. Es sei schon zu Spontanheilungen gekommen. Es juckte mich, das auszuprobieren. Es war ja auch kostenlos, allenfalls eine Spende wurde erhoben. Und wer weiß, vielleicht konnte dieser Mensch wirklich Wunder vollbringen? In gewisser Weise ist ihm das gelungen…

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Alles Einstellungssache…

Ob mich was nervt, oder ob ich mich nicht nerven lasse – das ist reine Einstellungssache. Die Einstellung ist meist über Jahre trainiert, dazu ein paar Beispiele:

  • das Erschrecken über eine Spinne, die sich plötzlich in meiner Nähe abseilt,
  • oder sich darüber ärgern, dass man vergessen hat, Butter fürs Frühstück einzukaufen
  • oder der nicht gemähte Rasen in Nachbars Garten
  • oder die Musik der Anderen, die als zu laut empfunden wird
  • oder in Wut geraten, wenn der Partner ein falsches Wort zur falschen Zeit sagt
  • und sicher fällt Ihnen auch ein passendes Beispiel ein

So richtig bewusst wird einem das, wenn man sich selbst während des Ärgerns, während des Wutreflexes oder während der ängstlichen Reaktion versucht zu beobachten. Stellen Sie sich mal neben sich 😉 , und stellen Sie sich die Frage,  wo im Körper steckt die Emotion? Ist es das wert? Oder ist es doch mal wieder eine Mücke, die zu einem Elefanten gemacht wird?

Ein kleiner Animationsfilm von Hanjin Song auf Youtube zeigt eine gute Methode, mit solchen kleinen Mücken umzugehen. Viel Spaß mit der Macht der Gedanken!

Fünfmal Wellness zum Fühlen und Mitmachen

Inneres Lächeln
Das innere Lächeln

Ich definiere hier Wellness als etwas, dass zum Wohlbefinden beiträgt. Bei den folgenden Web-Adressen und Videos habe ich entweder durch das Anhören der Musik oder durch Anschauen von Bildern ein entspannendes Erlebnis, oder ich finde entsprechende Übungen, die mich ins Wohlbefinden leiten. Viel Spaß beim Entdecken…

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10-Meditation

Feuersteine am Strand aufgelesen und aufgestapeltEine Freundin erklärte mir einmal eine einfache Meditationsübung. Dazu sitzen Sie ruhig da und zählen innerlich langsam mit jeder Ein- oder Ausatmung von 1 bis 10, dann fangen Sie wieder von vorn an.

Einatmen,
1/Ausatmen,

Einatmen,
2/Ausatmen,

Einatmen,
3/Ausatmen…

Für mich funktioniert es am besten, wenn ich bei der Ausatmung mitzähle. Ich merke, wie ich dabei richtig loslasse, wie alle Anspannung von mir abfällt. Das ist jetzt meine persönliche Zehn-Meditation geworden, weil es mir hilft, den Kopf frei zu bekommen und einen Moment der Bewusstheit zu erleben.

Natürlich schweifen die Gedanken immer mal wieder ab. Das Zählen kommt einem sinnfrei vor und langweilig. Das ist auch in Ordnung…

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So integrieren Sie Ihre Übungen in den Alltag

Sie wissen wahrscheinlich, dass Rauchen ungesund ist. Sie wissen auch, dass zuviel Sahnetorte und Süßigkeiten den Taillenumfang beeinflussen und dass Ihnen regelmäßige Bewegung gut täte.  Sie wissen ziemlich genau, was ihnen gut und weniger gut tut. Was hindert Sie daran, es dann auch zu tun oder zu lassen?

Okay, Sie wissen eigentlich schon, was Ihnen gut tut, aber…

Innerer Schweinehund mal beiseite – wie integrieren Sie Ihr Wissen in den Alltag? Die Lösung ist, es muss zu einer neuen Routine werden. Sie haben viele Jahre gebraucht, um ein bestimmtes Verhaltensmuster zu entwickeln. Sie werden die entsprechende Energie benötigen, um eine neue Routine dauerhaft einzuführen. Damit es Ihnen weniger Anstrengungen abverlangt, fangen Sie mit kleinen, wohldosierten Häppchen an.

Ich bleibe mal bei der Bewegung. Eine wöchentliche Kursstunde in Yoga oder Qigong, bei einem Lauftreff oder einem Tanzkurs ist ja ein guter Start. Ein neues, gesundes Muster entwickeln Sie aber erst durch tägliches Tun. Finden Sie heraus, wer und was Sie darin unterstützt!

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Möchten Sie gut dastehen?

Der Mensch hat zwei Beine. Das befähigt ihn nicht nur zur Fortbewegung, sondern auch zum aufrechten Stand. Die optimale Ausrichtung zwischen Himmel und Erde ist das A und O der asiatischen Bewegungslehren. So kräftigen viele Qigong-Übungen die Beine, die ja das Körpergewicht tragen, doch dann gibt es auch viele ausgesprochene Steh-Übungen.

Das Motto: wenn Sie Ihren Körper optimal ausrichten, vermeiden Sie Stauungen im Energiefluss und einseitige Belastungen.

„Sitz-Blockaden“ verringern

Wenn Sie stundenlang, möglicherweise an einem unergonomisch eingerichteten Arbeitsplatz sitzen mussten, haben Sie vielleicht schon mal dicke Beine bekommen (oder vielleicht auch im Flieger oder auf einer längeren Busfahrt mit wenig Beinfreiheit).

Manchmal bemerken Sie erst beim Aufstehen, dass Ihre Nacken- und Schulterpartie total verspannt ist. Das hat vielleicht mit dem angestrengten Schauen auf den Monitor zu tun (Kleiner Tipp: Ansicht zoomen, dann müssen Sie sich nicht zum Bildschirm bücken und können die Augen entspannen).

„Schlange-Stehen“ neu erleben

Viele Leute gehen in einen Kurs und lernen Übungen, das Problem ist oft die Umsetzung zuhause. Das geht selbst mir als Qigong-Lehrerin so. Mein Ausbilder hatte uns Schülern seinerzeit den Tipp gegeben, auch die Wartezeiten im Alltag mit kleinen Übungen zu überbrücken. Das hat sich für mich bewährt und ist sehr einfach.

Sie können das auch: Machen Sie aus jedem Stehen und Gehen eine Übung, in der Sie Ihren Körper bewusst wahrnehmen. Der Trick ist, dass Sie so Zeit für sich selbst nützen, die Sie sonst als „vertane Zeit“ wahrnehmen – z.B. das Warten auf die nächste Straßenbahn oder das Schlangestehen an der Supermarktkasse.

Hier beschreibe ich detailliert eine Steh-Übung.