Do what you love, love what you do

Love what you do - kleines BildTu, was Du liebst. Und liebe, was Du tust. Dieser Satz kam mir neulich in den Sinn, als ich drauf und dran war, ein Bild „tot“ zu malen.

Gut, es mag eine Binsenweisheit sein. Aber es sind oft die einfachen Prinzipien, die im Alltag vergessen werden. Dass uns die Dinge leichter von der Hand gehen, die wir lieben, ist logisch. Und wie funktioniert der Umkehrschluss? Kann ich einfach alles lieben, was ich sowieso tu und auch tun muss?

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Ist Koexistenz möglich – mit Blattläusen?

Hier sind meine Blattläuse. Ich muss zugeben, die friedliche Koexistenz hat für mich inzwischen aufgehört.

Die Blattläuse sind von einem Kübel zu einem Balkonkasten gewandert. Und da will ich sie nun doch nicht haben. Ich will keinen Krieg wie letztes Jahr, als ich eine dubiose Bio-Mischung erzeugt habe und immer  wieder auf sie gespritzt hatte (dieser Tipp wird auch in Wikipedia verbreitet). Nein, also das nicht. Ich kaufe jetzt auch keine Florfliegen, oder würde sich das noch lohnen?

Die asiatischen Marienkäfer wurden laut Wikipedia übrigens speziell zur Schädlingsbekämpfung in unsere Gefilde eingeführt – Ergebnis: möglicherweise schmeckt der Wein nicht mehr, wenn zuviele dieser Tierchen mit in die Maische geraten.

Nun, für heute habe ich beschlossen: der eine befallene Stängel wird abgeschnitten, um zu verhindern, dass die Läuse sich noch weiter ausbreiten. Vereinzelte andere Läuse schaue ich nicht an.

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Wasserperlen – wann ist es Kunst?

Ich habe noch mehr Wassertropfen auf Blättern fotografiert. Die Blätter meiner Kapuzinerkresse lassen Wassertropfen durch den Lotoseffekt abperlen, meine Bananenstaude auch. Die war übrigens ein Geschenk und hat im Wohnzimmer eher schlecht als recht überlebt. Jetzt steht sie für eine Weile auf dem Balkon und überrascht mich mit ihrer Lebensfreude – schon drei neue Blätter habe ich gezählt.

Ich bin keine Fotografin, aber wenn ich sehe, wie schön sich das Licht in den Wasserperlen spiegelt, dann drücke ich auf den Auslöser. Und ich spiele gerne mit den Medien. Mit der digitalen Bildbearbeitung erzeuge ich immer wieder überraschende Ergebnisse.

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Murmelspiel

Ich bin keine fleißige Gärtnerin, aber ich bin froh, über einen Balkon zu verfügen und bepflanze Balkonkästen und Kübel.  Jeden Tag entdecke ich neue Kleinode, Blüten, die sich öffnen, Wassertropfen, die sich auf der Kapuzinerkresse zu Murmeln formen, und – ja, natürlich – Kleingetier, das in der Pflanzenwelt lebt. Letztes Jahr habe ich einen Krieg gegen die Blattläuse geführt, heuer beobachte ich sie, wie sie von den Ameisen gehalten werden und lasse sie gewähren, vorerst. Sobald die Tomaten angegriffen werden, wehre ich mich wieder!

Ich weiß gar nicht, wie alle meine Pflanzen heißen, außer die Studentenblumen (Tagetes), ich freue mich einfach über jede neue Blüte.

Und es macht Spaß, mit den Murmeln zu spielen: fotografieren, ausschneiden, variieren:

Das gilt natürlich auch für all die anderen Kleinode im Balkongarten. Geranien, oft verschmäht, zeigen ungeahnte Farbwelten, wenn man die Tonkurve nicht kontrollieren kann 😉

Ich bin ein Colourlover

Pattern by Gruppli
Muster mit Schiffen, Delphinen, Wellen

Ja, ich liebe Farben. Ich habe schon immer gerne gemalt, habe nach dem Abitur drei Semester an einer ausländischen Kunstschule intensiver gemalt und modelliert (die heutige ESBA Cartagena/Kolumbien) und besuche auch heute immer mal wieder einen Kurs in Malerei oder Zeichnen, um mir neue Impulse zu holen.

Im Internet bin ich vor Kurzem auf die Seite der Colourlovers aufmerksam geworden. Ich bin in einer Arbeitsgruppe, die eine Homepage modernisieren möchte. Und wir stehen vor der Aufgabe, die Farbe soweit beizubehalten, dass die Besucher auch weiterhin IHRE Seite wiedererkennen. Mit den Werkzeugen bei den Farbliebhabern kann ich mir verschiedene Paletten zusammenstellen und so die Farbwirkung testen. Ich kann als registrierter User auch ein Foto hochladen und die Farbharmonie des Fotos in eine Palette umsetzen. Das gefällt mir sehr gut, und es ist auch ein schöner Zeitvertreib.

Ich habe sogar ein „Pattern“ ausprobiert – ein Muster, das ich z.B. als Hintergrund für eine Webseite einsetzen könnte. Für diesen Blog hier schien es mir dann allerdings doch zu verspielt und niedlich – es ist das Muster, das am Artikelanfang steht.