Möchten Sie gut dastehen?

Der Mensch hat zwei Beine. Das befähigt ihn nicht nur zur Fortbewegung, sondern auch zum aufrechten Stand. Die optimale Ausrichtung zwischen Himmel und Erde ist das A und O der asiatischen Bewegungslehren. So kräftigen viele Qigong-Übungen die Beine, die ja das Körpergewicht tragen, doch dann gibt es auch viele ausgesprochene Steh-Übungen.

Das Motto: wenn Sie Ihren Körper optimal ausrichten, vermeiden Sie Stauungen im Energiefluss und einseitige Belastungen.

„Sitz-Blockaden“ verringern

Wenn Sie stundenlang, möglicherweise an einem unergonomisch eingerichteten Arbeitsplatz sitzen mussten, haben Sie vielleicht schon mal dicke Beine bekommen (oder vielleicht auch im Flieger oder auf einer längeren Busfahrt mit wenig Beinfreiheit).

Manchmal bemerken Sie erst beim Aufstehen, dass Ihre Nacken- und Schulterpartie total verspannt ist. Das hat vielleicht mit dem angestrengten Schauen auf den Monitor zu tun (Kleiner Tipp: Ansicht zoomen, dann müssen Sie sich nicht zum Bildschirm bücken und können die Augen entspannen).

„Schlange-Stehen“ neu erleben

Viele Leute gehen in einen Kurs und lernen Übungen, das Problem ist oft die Umsetzung zuhause. Das geht selbst mir als Qigong-Lehrerin so. Mein Ausbilder hatte uns Schülern seinerzeit den Tipp gegeben, auch die Wartezeiten im Alltag mit kleinen Übungen zu überbrücken. Das hat sich für mich bewährt und ist sehr einfach.

Sie können das auch: Machen Sie aus jedem Stehen und Gehen eine Übung, in der Sie Ihren Körper bewusst wahrnehmen. Der Trick ist, dass Sie so Zeit für sich selbst nützen, die Sie sonst als „vertane Zeit“ wahrnehmen – z.B. das Warten auf die nächste Straßenbahn oder das Schlangestehen an der Supermarktkasse.

Hier beschreibe ich detailliert eine Steh-Übung.

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Stehen als Übung: Qigong-Stand

Ich beschreibe hier das Stehen im Qigong. Wenn Sie die Übung machen möchten, bitte ich Sie, zuerst die Beschreibung ganz durchzulesen. Sie entscheiden selbst und auf eigene Verantwortung, inwieweit Sie die Beschreibungen umsetzen. Dies gilt insbesondere für Leser, die noch keine Qigong- oder Yoga-Vorkenntnisse haben. Ich kann Ihnen die Verantwortung nicht abnehmen – vielmehr ist mein Ziel, Sie zur Selbstwahrnehmung zu animieren.

Qigong-Stehen-Zeichenversuche
Bild-zu-Qigong-Stehen

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Musikvideo „Waiting“ von Breitenbach – innovativ und barrierefrei

Ich bin kürzlich von einem Freund auf ein Musikvideo der Band Breitenbach aufmerksam gemacht worden, für das ich gerne Werbung mache. „Waiting“ ist das erste barrierefreie Musikvideo. Es ist nicht nur die Musik zu hören und die Band zu sehen. Die Texte wurden zusätzlich künstlerisch stimmig in Gebärdensprache übersetzt und mit Untertiteln versehen. Gleichzeitig gibt es sogenannte „Beat-Points und Sound-Bars“, die anzeigen, wie stark oder rhythmisch die Pegel ausschlagen.

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Warum einen Blog betreiben?

Bei Webmasterfriday gibt es mal wieder ein richtiges Mitmach-Thema: Welches ist eigentlich mein persönliches Ziel beim Bloggen? Was will ich damit erreichen?

Warum ich angefangen habe, ist ganz einfach:

  • ich will spielen und experimentieren
  • ich will teilnehmen am Web 2.0
  • durch Ausprobieren lerne ich am besten
  • ich halte es für ein schönes Kommunikationstool
  • ich möchte manchmal mehr sagen, als in ein Tweet passt

Seit ich vor einigen Jahren zum ersten Mal von Blogs gehört habe, wollte ich gerne mal einen starten. Ich gebe zu, dass ich mir kein richtiges Ziel oder Thema gesetzt habe. Aber ich schreibe sowieso von Berufs wegen, d.h. ich war einige Jahre Kommunikationsreferentin in der Industrie und habe unter anderem für die Mitarbeiterzeitschrift, Webauftritte und Intranet oder für Newsletter geschrieben. Ich glaube, mit einer anderen Form, kann ich meinen Schreibstil weiterentwickeln.

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Musik fühlen, Schwingung spüren

Der Mensch hört nicht nur mit den Ohren. Schwingungen empfinde ich  mit dem ganzen Körper, wenn ich meine Wahrnehmung darauf ausrichte.

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Ist Koexistenz möglich – mit Blattläusen?

Hier sind meine Blattläuse. Ich muss zugeben, die friedliche Koexistenz hat für mich inzwischen aufgehört.

Die Blattläuse sind von einem Kübel zu einem Balkonkasten gewandert. Und da will ich sie nun doch nicht haben. Ich will keinen Krieg wie letztes Jahr, als ich eine dubiose Bio-Mischung erzeugt habe und immer  wieder auf sie gespritzt hatte (dieser Tipp wird auch in Wikipedia verbreitet). Nein, also das nicht. Ich kaufe jetzt auch keine Florfliegen, oder würde sich das noch lohnen?

Die asiatischen Marienkäfer wurden laut Wikipedia übrigens speziell zur Schädlingsbekämpfung in unsere Gefilde eingeführt – Ergebnis: möglicherweise schmeckt der Wein nicht mehr, wenn zuviele dieser Tierchen mit in die Maische geraten.

Nun, für heute habe ich beschlossen: der eine befallene Stängel wird abgeschnitten, um zu verhindern, dass die Läuse sich noch weiter ausbreiten. Vereinzelte andere Läuse schaue ich nicht an.

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Wasserperlen – wann ist es Kunst?

Ich habe noch mehr Wassertropfen auf Blättern fotografiert. Die Blätter meiner Kapuzinerkresse lassen Wassertropfen durch den Lotoseffekt abperlen, meine Bananenstaude auch. Die war übrigens ein Geschenk und hat im Wohnzimmer eher schlecht als recht überlebt. Jetzt steht sie für eine Weile auf dem Balkon und überrascht mich mit ihrer Lebensfreude – schon drei neue Blätter habe ich gezählt.

Ich bin keine Fotografin, aber wenn ich sehe, wie schön sich das Licht in den Wasserperlen spiegelt, dann drücke ich auf den Auslöser. Und ich spiele gerne mit den Medien. Mit der digitalen Bildbearbeitung erzeuge ich immer wieder überraschende Ergebnisse.

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